erleben · erziehen · essen · organisieren · Papier

Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr: organized mum/dad (family command center)

In den letzten Jahren habe ich immer weiter an der Optimierung unserer Familienorganisation gearbeitet. Das ist auch notwendig, da wir bald 6köpfig sein werden, wir zwei Elternteile arbeiten, davon einer für drei Tage auswärts. Ich gebe euch jetzt einen kleinen Einblick und evtl. ist ja für den einen oder anderen ein guter Tipp dabei.

Das Foto habe ich schon etwas länger (*hust*), weil ich es mir schon eher mal vorgenommen hatte darüber zu bloggen. Die Übersicht ist aber noch immer genau so.

Ich fange oben an:

  • Wir haben einen Kalender mit Monatsübersicht. Das aktuelle Blatt hängt an der Pinnwand, der restliche Kalender hängt an einer anderen Wand. Jedes Familienmitglied hat eine Farbe. (Der Kalender ist so einer. Ich mache unseren aber jedes Jahr selbst. Meine nette Kunstkollegin hat mir die Blanko-Blätter netterweise zur Verfügung gestellt :-))
  • rechts oben sind Fundsachen, sofern sie magnetisch sind oder Fotos von uns als Familie.
  • ganz wichtig: der Geburtstagskalender. Dafür muss ich mir noch was anderes einfallen lassen, weil er so hoch hängt und dafür zu klein ist. Ich tüftle noch.
  • Unter dem Monatskalender und dem Geburtstagskalender hängt der Menüplan für die komplette Woche, daneben die Einkaufslisten – getrennt nach den verschiedenen Läden: Supermarkt, Drogeriemarkt und sonstiges (Wochenmarkt, Gemüstekiste, etc.). Bisher habe ich mich immer am Donnerstagabend hingesetzt und den Essensplan sowie die Einkaufslisten für die ganze Woche geschrieben. Freitag oder Samstag ist dann der Wocheneinkauf dran, Freitagnachmittag ist Wochenmarkt, montags kommt die Gemüsekiste. Dieses Jahr will ich die Planung mal etwas anders probieren: Ich plane das Essen monatsweise in einem Kalender. Ich setze mich also hin und überlege mir für die nächsten 4-5 Wochen, was wir essen wollen und lege auch schon die Einkaufslisten an, was für die entsprechende Woche gebraucht wird. Das hat hoffentlich den Vorteil, dass ich mich schneller erinnere, was allen gut schmeckt und was nur einigen gut schmeckt, weil wir nicht jeden Tag alle zusammen essen. K3 isst aber jeden Tag zu Hause und bekommt immer was frisches gekocht. Die Wochenpläne hänge ich trotzdem noch aus, damit alle Bescheid wissen. 😉 Solche Menüpläne gibt es bei Pinterest in Hülle und Fülle zum Ausdrucken.
  • Nebendran hängen unsere zwei Scheren. Inzwischen haben wir dort Magnete mit Haken dran. An diesen hängen außerdem Auto- und Briefkastenschlüssel. Außerdem hängen dort in miniklein die Stundenpläne der Kinder (Sportunterricht ist markiert, damit ich weiß, an welchen Tagen sie Sportzeug mitnehmen müssen.).
  • Unter den ganzen Listen hängt ein rechteckiges Stück Tafelfolie mit angedeuteter Tabelle: die Zeilen sind die Wochentage (die oberste Zeile heißt „Wichtig diese Woche“), die Spalten sind die Namen aller Familienmitglieder. Dort übertrage ich am Sonntagabend die Termine aus dem Monatsplan in die Wochenübersicht, damit auch ja nichts vergessen wird.

organizedmum&dad.jpg

Zusätzlich gibt es noch eine Liste mit Aufgaben, die im Haushalt erledigt werden müssen und potentiell von allen erledigt werden können. Jeder sucht sich das raus, was ihm am meisten liegt. Wichtig ist jedoch, dass jeder 10 Aufgaben pro Woche erledigt. Wer weitere 5 zusätzlich macht, bekommt eine Überraschung gut geschrieben, die die anderen Familienmitglieder sich ausdenken müssen – z.B. eine Rückenmassage, eine „Woche der kleinen Nettigkeiten“, einen Kinoabend zu zweit, Frühstück ans Bett, etc. (alles sollte möglichst nichts kosten, damit die Kinder das auch umsetzen können.)

Hier ist als Beispiel unsere Liste.

Einige Modifikationen haben wir im Laufe der Zeit schon vorgenommen:

Fürs Mittagessen kochen bekommen nur die Kinder einen Haken – sie kochen am Wochenende (sie sind nur 14tägig am Wochenende hier). An einem Tag kocht K1 mit Unterstützung von K2, am anderen umgedreht. Die Tage wechseln, manchmal kochen sie auch allein, je nachdem welche sonstigen Termine anstehen.

Wenn jemand drei Haken in einer Kategorie bekommen hat, bekommt er/sie einen Pluspunkt, der für die Überraschungen angerechnet wird.

Wenn jemand nur 7 oder weniger Aufgaben in der Woche erledigt hat, wird die Anzahl  der fehlenden in der folgenden Woche verdoppelt (also bei nur 7 Aufgaben, müssen in der nächsten 16 gemacht werden). Bei mehr als 7 werden die fehlenden Aufgaben einfach addiert. Das führt bei uns gelegentlich dazu, dass Sonntagabend um die anstehenden Aufgaben gestritten wird….

Für Kranktage gibt es je zwei oder drei Haken erlassen – je nachdem wie schwer die Krankheit ist 😉

K3 bekommt wohl auch bald seine Spalte, er räumt begeistert die Geschirrspüler aus.

Aufgabenteilung.pngWenn ihr bei Google „Family Command Center“ eingebt, werdet ihr weitere Beispiele für die Familienorganisation bekommen.

Advertisements

Ein Kommentar zu „Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr: organized mum/dad (family command center)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s