Alltag · erleben · Winter

#wmdedgt Februar 2018

Frau Brüllen fragte, wie jeden 5. im Monat: was machst du eigentlich den ganzen Tag? Es ist also Zeit, ein wenig Tagebuch zu bloggen.

6:25 Wecker. oh nein!!! So ein Montag kommt immer so plötzlich… Ignoranz nützt mir leider nichts. Erste Weckrunde bei den Schulkindern – ähnliche Begeisterung wie bei mir 😉

7:30 verlassen K1&2 das Haus. Ich rufe in der Kita an: K3 bleibt heute zu Hause. Nach einem Magen-Darm-Infekt am Wochenende gewöhnen wir ihn heute erstmal an normale Nahrung. Mit K3&4 startet der Tag etwas langsamer.

9:15 die Sonne lacht, es ist eiskalt, draußen liegt Schnee und alles ist gefroren (und ich habe kein Foto gemacht…) – ich laufe mit K3&4 zum Schreibwarenladen und zum Bäcker. Bäcker hat heute seinen letzten Urlaubstag… also weiter zum Edeka um Brot (und Quarkbällchen) zu kaufen. Unterwegs sehen wir, dass es am Zebrastreifen offensichtlich einen kleinen Auffahrunfall gegeben hat: zwei Autos mit leichtem Blechschaden stehen ungewöhnlich rum – ab sofort das einzige Gesprächsthema für K3. Auf dem Rückweg steht auch ein Polizeiauto dort….

11:00 Ich laufe in die Schule – sooo schön, wieder Sonnenstrahlen zu sehen 🙂 K3&4 bleiben beim Papa. Ich unterrichte zwei Stunden. Die Schüler stellen ihre Pecha-Kucha-Vorträge zur Ethik in selbst gewählten Religionen fertig und präsentieren. Wir hören also z.B. was Buddha oder Konfuzius zur Organspende und zur Abtreibung sagen würden. Der Großteil der Rastafari-Gruppe ist leider abwesend, sodass dieser Vortrag verschoben werden muss. Anschließend habe ich meine erste Minifortbildung, die ich „auf Bestellung“ für meine Kollegen anbiete.

13:35 bin ich wieder zu Hause, Mittagessen steht für mich bereit. Ich stille K4 und er schläft dabei ein. So können K3 und ich die Mittagspause nutzen um nochmal ausführlich den Unfall vom Vormittag durchzusprechen, Bücher zu lesen und zu kuscheln. Ich zeigte K3 ein neues Fingerspiel. (als er es abends seinem Papa vorsingt, kommen plötzlich auch Polizei und der Unfall drin vor.)

Kurz nach 3 kommen K1&2 aus der Schule. Die Kinder stürzen sich auf die Quarkbällchen. Ich kaufte 12. Es sind wieder zu wenige… Ich kontrolliere die Hausaufgaben von K2 und fotografiere die neuen Lernwörter (sie müssen zu Hause und in der Schule geübt werden… und oft sind sie nicht dort, wo sie sein sollen.) K1 stellt fest, dass sie noch ein kariertes Heft für Geographie braucht und wir keine mehr im Vorrat haben. Da ich sowieso nochmal mit K3&4 raus wollte, gehen wir also erneut zum Schreibwarenladen.  Ob wir wieder einen Unfall sehen?

17:15 sind wir zurück. Kein neuer Unfall. K3 stört das wenig – der von heute morgen ist noch so präsent und wird schön ausgeschmückt. Inzwischen erzählt er es mit Verletzten und Krankenwagen. Ich drucke mit K1 die Einladungen für ihre Jugendweihe aus, bereite das Abendessen vor und stille erneut. 18:00 ruft K2 von seinem Freund an, ob er bis 19 Uhr bleiben darf. Wir essen, ich frage K1 Vokabeln ab, K2 kommt nach Hause, das Abendritual beginnt. Als K4 schläft, hämmert mein Kopf vor Schmerz, ich setze mich nur kurz aufs Sofa, jammere vor mich hin und … schlafe ein. Als ich gegen Mitternacht wieder aufwache, erinnere ich mich, dass ich am Tag zu wenig getrunken hatte. Nun bin ich hellwach… Gut, dass ich noch was zu aufschreiben hatte 😉 (ich habe auch noch ein wenig gearbeitet.)

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