Alltag · erleben · stadtlandinfo

3. Teil #stadtlandinfo – die Menschen

Bei der Blogreihe von Susanne zum Austausch zwischen Stadt und Land geht es im April um die Menschen.

Hier sind sie: (Quelle)

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Wichtig: es sind absolute Zahlen. Das heißt z.B.: 2016 gab es genau 25 Mädchen unter 1 Jahr, weniger als 20 Jungs unter einem Jahr (je nach Stichtag könnte dort K3 mit rein zählen). Normalerweise werden solche Bevölkerungspyramiden in relativen Zahlen angegeben. Da wir in der kleinen Stadt ja nicht so viele Menschen sind, ist die Darstellung mit den absoluten Zahlen sinnvoller. Wir könnten dabei uns alle ankreuzen und schauen, wen wir noch so in unserer Altersklasse kennen – ob die Kinder alle in ihrer Altersgruppe kennen?

Zum Lesen von Bevölkerungspyramiden: Zwischen 0 und 15 sind die Kinder und Jugendlichen. 15-60-jährige zählen zur arbeitenden Bevölkerung, darüber die älteren Menschen und Senioren. (hier weitere Infos zur Methode) In unserer Pyramide sieht man sehr deutlich, dass die stärksten Jahrgänge zwischen 48 und 65 Jahren alt sind – das sind die so genannten Baby Boomer. Sie werden das Rentensystem stressen. Die Menschen, die in dieser Pyramide um die 70 sind, sind Kinder der Nachkriegsjahre. Deshalb ist dort vermutlich auch der Einschnitt.

Auf der Statistik-Seite, von der diese Bevölkerungspyramide stammt, kann man sich auch im Zeitraffer die Jahre 2000 bis 2035 anschauen, dort werden diese Einschnitte / Ausbuchtungen, die ich oben beschrieben habe, noch deutlicher.

Hier noch ein paar Statistiken, in welchen Verhältnissen die Menschen hier leben:

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Wir gehören zu den 7,3%. Interessant wäre noch, in welcher Altersgruppe die größte Anzahl der Einpersonenhaushalte sind. Ich würde vermuten, dass es eher ältere Menschen sind. Die jüngeren leben meist noch bei den Eltern oder ziehen zur Ausbildung  / Studium in größere Städte.

Und wie ich bereits im letzten Monat schrieb: die meisten hier leben in Einfamilienhäusern. Auch hier gehören wir zu den 7,8%, wir wohnen in einem 3-Familien-Haus.

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Soviel zur Statistik und Rechnerei. Demnächst wird es auch etwas persönlicher 🙂

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Ein Kommentar zu „3. Teil #stadtlandinfo – die Menschen

  1. Die Statistik und die Rechnerei ist aber doch die Grundlage für Meinungsbildung ( sonst wird es immer populistisch ungefähr ). Ih fand das sehr interessant. Zum Beispiel das Einfamilienhaus(un)wesen, dass wir uns eigentlich gar nicht mehr leisten können, ohne uns noch mehr Landschaft/ Natur zu nehmen.
    Ich finde es eine gute Reihe, die Susanne da ins Leben gerufen hat…
    LG
    Astrid

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