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Was machst du eigentlich den ganzen Tag? #wmdedgt

Gestern war wieder der 5. des Monats und ihr fragt euch sicherlich „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“?. Ich tagebuchblogge.

Der Tag begann 6Uhr. Kurz vor dem Wecker kletterte K4 aus dem Bett und läutete damit den Tag ein. Frühstück und so. K2 verließ gegen 7 Uhr das Haus, K1, 3 und 4 kamen mit mir halb 8 in Richtung Schule mit. Da es im Laufe des Tages regnen sollte, fuhren wir mit dem Auto. Ich stellte noch die Mülltonne raus und stopfte den letzten Sack oben drauf. Der Kindergarten ist immer noch übergangsweise in der Schule untergebracht. K3 und K4 gingen recht schnell in die Kita, sie freuen sich jeden Tag darauf. Der Mann fuhr zur Arbeit in die große Stadt (2h Fahrt).

Ich ging zur Schule: 1. Stunde Ethik Kl. 7. Es ging um das Buch „Krieg“ von Janne Teller. Die Schüler hatten Rezensionen geschrieben und lasen sich durch Online-Rezensionen und verglichen ihre mit denen online. Das fanden sie ganz interessant. Außerdem sprachen wir über ihre generelle Meinung zum Buch. Dann hatte ich eine Freistunde. Die verbrachte ich als Büchereiaufsicht und erstellte eine Nachschreibeklausur für zwei Schüler aus der 11. Klasse, die die reguläre Klausur letzte Woche nicht mitschreiben konnten. Es folgten 20 Minuten Hofaufsicht. Anschließend unterrichtete ich eine Doppelstunde in Klasse 10 Ethik und eine Stunde in Klasse 6 Ethik. In Klasse 10 ging es in der ersten Hälfte nochmal um den Film „the true cost – der Preis der Mode“, den wir in der letzten Doppelstunde gesehen hatten. In der zweiten Hälfte ging es um die Anfänge der Philosophie bei den Griechen. Anschließend wurden wieder Kerzen, Sterne und Häuschen ausgemalt. Meine Ethikgruppe Klasse 6 verschönerte ihren Gang im Schulhaus.

12:10 war ich mit meinem Unterricht fertig und holte K4 ab. K3 durfte über Mittag bleiben. K4 schlief planmäßig im Auto ein. Eigentlich wollte ich ihn dann schlafend in sein Bett tragen und mich für einen Power Nap daneben legen, bis K1 13:10 Uhr aus der Schule kommt. Naja, beim Einparken dachte ich darüber nach, wo ich meinen Schlüssel hin geräumt habe und je mehr ich darüber nachdachte, konnte ich mich nicht erinnern, dass ich ihn morgens überhaupt eingepackt hatte… Der Mann (weit weit weg, aber immerhin mit schnellem Internet) suchte mir einen Schlüsseldienst heraus, der Nachbar versuchte zu helfen, aber leider mussten wir dann doch den Schlüsseldienst anrufen. Der erste Schlüsseldienst: „die Nummer ist nicht vergeben“, der zweite: „oh, heute wird das aber nichts mehr“…. da verliert man schon etwas den Mut…. „aber, vielleicht kann der Kollege… – rufen Sie in 10 Minuten nochmal an!“. Gesagt getan, 10 Minuten später: Kollege kommt, dauert aber 30 Minuten.

K4, schlafend im Auto, wurde dann doch etwas kalt, sodass ich ihn bei der Nachbarin ablegte. K1 kam aus der Schule, schüttelte den Kopf und lachte mich aus. Wir saßen bei der Nachbarin und warteten. Als der Schlüsseldienst kam, ging es ganz schnell und wir kochten fix ein paar Nudeln. K2 kam kurz nach 14 Uhr aus der Schule und vom Schlagzeugunterricht, da waren wir gerade mit Essen fertig. Ich räumte noch unsere Mülltonne in den Garten. signal-attachment-2018-12-05-125838Auf ihr klebte ein Zettel, dass sie zu voll war und mein oben aufgequetschter Sack nicht mitgenommen wurde. Ich dachte kurz darüber nach, ob es ein mieser Tag ist oder ob es eine zufällige Häufung von seltsamen Erlebnissen heute sind. Ich entschied mich für letzteres und ließ mir meine eigentlich ganz gute Laune nicht verderben.

Weil die großen Kinder im Kindergarten ins Seniorenheim Weihnachtslieder singen gingen, mussten die kleinen Kinder bis 14:30 abgeholt sein. Also holte ich K3. Zusammen mit ihm und K2 weckten wir K4 bei der Nachbarin und bedankten uns herzlich für die Hilfe. K4 merkte dann, dass wir ihn irgendwie fremd abgelegt hatten. Das hatte zur Folge, dass er mir für den Rest des Tages (und auch noch am nächsten Tag) auf Schritt und Tritt folgte und nicht von meiner Seite wich.

Wieder zu Hause spielten wir, aßen Lebkuchen, ermunterten K2 endlich mit seinen Hausaufgaben zu beginnen (mit zunehmender Dringlichkeit je weiter der Nachmittag voran schritt). K1 ging zum Klavierunterricht, ich fragte K2 Vokabeln ab und spielte mit K3&4. K4 hatte super viel Energie und tobte über Sessel und Sofa. K3 wollte am liebsten mit mir kuscheln und Bücher anschauen. Ja, ich zerteile mich gern… Kurz nach 5 fuhren K4 und ich nochmals in die Schule um heimliche Nikoläuse im Lehrerzimmer zu verteilen (ich schreibe demnächst mal drüber). Als wir wieder zurück waren, begann schon das Abendritual: Essen, noch etwas spielen, waschen, Zähneputzen, Schlafanzüge, Sandmännchen. K3 wurde von K1 ins Bett gebracht, K4 von mir. Anschließend kuschelte ich nacheinander mit K1&2 und besprach den Tag nach. K2 hat uns sehr viele Nerven gekostet, weil er erst gegen 17 Uhr mit den Hausaufgaben begann und dementsprechend lange saß und dann erst recht keine Lust mehr hatte… Als gegen 21 Uhr alle im Bett waren, räumte ich die Küche auf und ging schlafen. Das war eine sehr gute Entscheidung, denn die darauf folgende Nacht endete ungeplant bereits 3:30…. So hatte ich wenigstens 7h Schlaf (sogar am Stück!).

Diese zwei Tage, in denen der Mann in der großen Stadt anstatt von zu Hause aus arbeitet, sind immer etwas anstrengender. So eine Aktion mit dem Schlüssel brauche ich nicht so schnell wieder…

Ich verlinke mich bei den anderen Tagebuchbloggern am 5. bei Frau Brüllen.

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