Alltag · erleben · Schule · sehen

KW5/19

Die 5. Woche im neuen Jahr bot viel Schule. Etliche Zusatztermine am Nachmittag, darunter Notenkonvente, Gesamtlehrerkonferenz sowie das Treffen des Flüchtlingsarbeitskreises forderten ihre Aufmerksamkeit. Es war wieder ein Kind zeitweise wegen Krankheit zu Hause. In der Kita ging Scharlach rum, diese verschonte uns aber bisher. Leider blieb kaum Zeit für irgendwas anderes außer Schule.

Vergangenheit. Im letzten Sommer kam ein Film über Gerhard Gundermann ins Kino. Als wir aus dem Urlaub kamen, war er schon in keinem Kino in der Nähe mehr zu sehen. Deshalb habe ich ihn mir gleich bestellt, vergessen und diese Woche überraschend auf DVD erhalten. Ich schaute ihn mir am Mittwochabend an und er klang noch lange nach. Nicht nur, dass die Lieder mir wieder im Ohr hingen, sondern auch die vielen kleinen Begebenheiten, die thematisiert wurden. Der Film erzählt keine stringente Geschichte, sondern zeigt Episoden aus dem Leben eines (viel zu früh verstorbenen) Künstlers, die nicht nur einen guten Einblick in das Leben der DDR der 70er und der Nachwendezeit geben, sondern auch eine vielschichtige und komplexe Person zeigen.

Hier der Trailer:

Im Nachgang las ich, dass seine Tochter Linda, die bei seinem Tod erst 6 Jahre alt war, auch im Film mitspielt, ebenso die echte Conny. Ich muss ihn wohl noch mal schauen 😉 Auch deshalb, weil ich K3 den großen Schaufelradbagger zeigen will, mit dem im Tagebau Braunkohle abgebaut wurde.

Neuerung. Letzte Woche ging nach 14,5 Jahren (Sie ahnten es sicher: so alt wie K1) unsere Waschmaschine kaputt. Weil das doch sehr dringend ist, recherchierte der Mann, wo wir in der Umgebung eine her bekommen. So kauften wir im Fachhandel im Nachbarort und bekamen sie bereits am nächsten Tag geliefert und angeschlossen. Es floss gleich ein Teil unseres 2018er-Gauß-Sparglases in die Neuanschaffung. Die Trommel bauten wir übrigens aus der alten Waschmaschine aus. Sie wartet nun darauf, irgendeinem coolen Verwendung zugeführt zu werden. Pinterest hat ja einiges an Vorschlägen.

Gespräche. Ich mag meinen Beruf. In dieser Woche (die aus viel Schule bestand, s.o.) hatte ich einige wunderbare Gespräche mit Schülerinnen und Schülern rund um Ethik / Philosophie und das Leben an sich. Eigentlich habe ich in jeder Woche tolle Gespräche, aber in dieser häuften sie sich. Und: nachdem in der letzte Woche einige SchülerInnen am Fridays for Future-Streik teilgenommen hatten, ließ ich diese Woche bewusst das Auto stehen und lief oder fuhr mit dem Rad zur Schule. Das ist ganz nett, wenn man allein unterwegs ist. Wenn ich aber noch zwei Kinder mit in die Kita schaffen und selbst zur ersten Stunde muss, es regnet und das Kleinvolk am liebsten drinnen spielen will, wird es dann doch aufwendiger. Aber: geschafft.

Schreiben. Ich schreibe aktuell an einem Artikel für eine Zeitschrift über effiziente Unterrichtsvorbereitung – Tipps und Tricks. Gar nicht so einfach, sich da zu beschränken ;).

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