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Nachhaltigkeit im Alltag #FridaysforFuture

Mich beschäftigt das ganze Thema sehr: ich habe Kinder. Sie (und auch ihre Enkel) sollen den Planeten so erleben, wie wir – als etwas großartiges, wundervolles, buntes, lebendiges und (vermutlich zumindest) einzigartiges… Und obwohl ich ja gern abwäge und zweifle, ist das etwas, wo ich mich ganz klar positionieren kann: für mehr Nachhaltigkeit und mehr Umweltbewusstsein in den Köpfen und im Handeln. Oft ist es so, dass man sich über Alternativen gar keine Gedanken macht, weil man gar nicht darüber nachdenkt, dass es vielleicht anders besser wäre. Ich habe in unserem Alltag in den letzten Monaten Kleinigkeiten geändert, die vielleicht keinen großen Einfluss haben, aber das Umdenken deutlich machen – und auch den Kindern zeigt, dass es geht. Ein paar Beispiele:

  • Küchenrolle. Mund von K4 abwischen und weg… was für eine Verschwendung! Ich habe etwa 5 ausrangierte Küchenhandtücher zerschnitten, mit der Overlook versäubert (keine Fäden verstochen… naja. semi-optimal…) und zack haben wir immer ein Läppchen zum Wischen parat. Wenn es schmutzig ist, geht es mit in die 60°-Wäsche.
  • Körbchen im Kühlschrank. Bei uns ist eine der Aufgaben: Tisch decken… und dann stehen K1 oder 2 ewig lange vor dem offenen Kühlschrank, bis sie alles gefunden haben, was auf den Tisch könnte… Bei Twitter sah ich, dass man alles in Körbchen gepackt blitzschnell raus nehmen kann, sodass der Kühlschrank schnell wieder zu gemacht werden kann. Wir haben ein Körbchen für Marmeladen & Co. und eins für Käse, etc.
  • Wasch-Ei. Wir nutzen es seit ca. 3 Monaten. Bin immer noch sehr begeistert. Weniger Müll, weniger Ressourcenverbrauch und wohl auch insgesamt mit besserer Ökobilanz als Waschmittel.
  • Zitrone statt Klarspüler. Keine Kalkflecken auf Gläsern, etc. – dafür braucht es keinen Klarspüler. Eine halbe Zitrone im Besteckkorb tut das auch. Die darf auch ausgepresst sein. Nebenbei ein guter End-verbrauch für die Zitrone: auspressen, Schale abreiben (und trocknen, mit Zucker vermischt ergibt das einen leckeren Zitronenzucker), ab in den Spüler. Einige Tage halten sich überzählige Zitronenhälften auch im Kühlschrank, ansonsten frosten wir sie ein.
  • größere Packungen. Wir sind ein 6-Personen-Haushalt. Ich versuche, von häufig gegessenen Lebensmitteln große Packungen zu kaufen, z.B. gibt es Spätzle, Maultaschen & Co. im Bürger-Fabrikverkauf in 2,5kg-Packungen. Das spart viel Müll (und Geld ;)). Die meisten Mehlsorten kaufe ich im 5kg-Beutel, die, die wir am häufigsten brauchen (Dinkelmehl 630, Dinkelvollkornmehl, Roggenvollkornmehl) kaufe ich im 10kg-Sack.
  • Weniger ist mehr. Ich überlege mir vor jeder größeren Anschaffung (von Nicht-Verbrauchsdingen), ob wir das wirklich brauchen. In den letzten beiden Jahren haben wir drei neue Geräte für die Küche gekauft. Bei allen dreien kann ich inzwischen sagen, dass sich die Anschaffung mehr als gelohnt hat: die Kenwood Cooking Chef war die größte davon – sie ist tatsächlich fast täglich in Benutzung, ich koche / backe dadurch noch mehr selbst. Außerdem: ein zweites Waffeleisen sorgte für sehr viel mehr Frieden, weil man nicht so lange warten muss… und der Soda Stream erspart mir die Schlepperei von Kribbel-Wasser. Ein Negativ-Beispiel habe ich auch: vor ca. 5 Jahren kaufte ich einen Brotbackautomat. Der wird aktuell nur noch ca. 1x im Monat für Rosinenbrot benutzt, weil alles andere Brot einfach nicht so knusprig wird.
  • selber machen. Ich nähe viel Kleidung für K3&4, außerdem bekommen wir viel Second Hand von einer Freundin für die zwei. Dadurch kaufe ich kaum Kleidung für sie. Wenn etwas fehlt, nähe ich es selbst – und weil sie sich selbst die Stoffe, etc. aussuchen dürfen, sind sie mehr begeistert davon. Außerdem haben sie nicht x Hosen oder T-Shirts. Die Anzahl ist begrenzt, aber die Sachen, die sie haben, ziehen sie total gern an. Bei K1&2 ist die Sache etwas schwieriger…
  • Was wir schon immer machen: Öko-Strom, das Familienkonto bei der GLS, Seife statt Duschschaum, viele Alltagswege mit dem Rad fahren, Baumwollbeutel zum Einkauf mitnehmen, regional und saisonal kaufen (freitags auf dem Markt, montags in der Gemüsekiste).

Es gibt sicher noch viel mehr Möglichkeiten, im Alltag umweltbewusster zu leben – schreibt mir gern eure Tipps in die Kommentare! Außerdem: am 20.9. ruft Fridays for Future zum globalen Streik auf.

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