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Nähcamp in Nottuln

Am Wochenende war ich bei meinem ersten Nähcamp. Ich hatte es meiner Schwester zum 40. Geburtstag geschenkt. Letztlich war es aber ein Geschenk für uns beide: ein Wochenende ohne Kinder :-). Natürlich war das vorher mit den Männern abgesprochen. So trafen wir uns am Freitag Abend in Nottuln. Als ich nach fast 6h Fahrt (Freitags Nachmittags, A1 und A2, dazu viele Baustellen, es war kein Vergnügen) ankam, war der halbe Kleiderständer schon mit fertig genähten Werken bestückt! WOW!

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Außerdem bekam ich gleich zu Beginn meine toll gefüllt Goodie-Bag. Herzlichen Dank an die Sponsoren! Der Gutschein für Ponyhütchen kommt wie gerufen, meine Deocreme ist schon auf der Zielgeraden.

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Wir nähten zwei Tage bis spät in die Nacht. Verpflegung war gesichert und so gab es wenig bis keine Ablenkung: das war das Schöne daran – man konnte alles auch auf seinem Platz liegen lassen, das Internet um die Rezeption herum reichte bis in den Nähraum hinein, sodass ich mir meine Anleitungen anschauen konnte und es gab viel Zeit und Gelegenheit um über Stoffe, Schnittmuster sowie die besonderen Gegebenheiten der unterschiedlichen Maschinen zu fachsimpeln. Ich habe nicht nachgefragt, aber ich würde schätzen, dass der Großteil der 25 Näherinnen zwischen Anfang 30 und Ende 40 waren, einzelne auch darüber. Viele nähten für sich, für die Kinder oder für die Enkel. Die Kleiderstange war sehr bunt und es gab viele verschiedene Schnitte, die ich noch nicht kannte. Im Verlauf des Wochenendes musste die Kleiderstange dann noch angebaut werden.

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Ich hatte alles vorher schon zugeschnitten und konnte bis auf eins, was ich als gescheitert verbuchen muss alles fertig stellen. Bei letzterem wollte ich eine Jacke aus einer Ottobre für Kind 3 nähen, allerdings ohne Innenfutter. Dabei hätte ich mir vorher überlegen müssen, wie ich die Kanten versäubere. Mal sehen, was ich daraus mache.

Ich nähte:

  • eine Alegra aus Strick
  • eine Hazel aus Mantelstoff
  • eine Vanja für Jungs aus Sommer-Sweat
  • eine Herrentasche von einer Taschenspieler-CD von Farbenmix
  • eine superdupergroße Tasche aus IKEA-Stoffen und Kunstleder, den Schnitt hatte ich mir vorher selber überlegt. Schön einfach, mit viel Stauraum.
  • einen Schlafanzug aus einem Klimperkleinbuch

Zu den meisten werde ich noch extra Blogposts verfassen und sie euch genauer zeigen. Hier schonmal meine superdupergroße Tasche:

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Mir fehlten die Ösen um die Kordel durch zu ziehen. Aber glücklicherweise stellten wir fest, dass es zwei Stoffläden in der Nähe gibt. Leider war die Enttäuschung sehr groß, weil der eine ein reiner Patchwork-Stoffladen ist und der andere eher altbacken wirkte. Immerhin konnte ich dort ein paar Ösen kaufen. Ich werde aber zu Hause noch ein paar mehr rein schlagen. Ich kann die Tasche gut öffnen und wenn ich die Kordel zu ziehe und mir über die Schulter hänge ist die Tasche geschlossen.

Außerdem nutzten wir natürlich das herrliche Herbstwetter um z.B. draußen Mittag zu essen oder um 2 Geocaches einzusammeln 😉

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Der rot-weiße Punkte- und auch der Streifenstoff sind von IKEA. Kordel und Kunstleder sind von Buttinette. Diese Riesentasche machte sich auf dem Rückweg gleich auch nützlich, weil ich beim Mittagessen erfuhr, dass in Siegen Stoffmarkt ist. Siegen lag genau auf meinem Weg! So machte ich eine Rast dort und schlenderte mit meinem Täschchen über den Markt 😉

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links oben: Softshell, leider nur noch ein Rest von 140cm, rechts 3m Sweatshirtstoff und 4 Jerseys. Ich war etwas überfordert, weil ich mir noch gar keine Gedanken über die nächsten Projekte gemacht habe… andererseits habe ich beim Nähcamp so viele Schnitte und tolle Sachen kennen gelernt, dass ich gleich weiter nähen könnte. Übrigens habe ich einen süßen Paw Patrol-Stoff beim Nähcamp gesehen, den ich mir gleich heute morgen bestellt habe… Als ich nach Hause kam, schliefen 2 von 4 Kindern bereits.

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Das Gruppenfoto ist von Rene Weides. Ein Teil der Nähcampteilnehmerinnen hat bereits fertig genähte Sachen an, z.B. das gestreifte Kleid links oder der rosa-Blütenpullover aus Hamburger-Liebe Stoff. (Leider habe ich die Vorstellungsrunde verpasst, falls es eine gegeben hat, weil ich ja so spät kam. Bitte entschuldigt!)

Parallel fand ein Familienbloggertreffen statt (wenn es dazu einen Blogpost gibt, verlinke ich ihn hier). Ich konnte Frau Wortkonfetti „hallo“ sagen, der ich mit ihren Storys oft auf Instagram durch Bremen folge. Hätte ich mich besser vorbereitet, hätte ich auch gewusst, dass z.B. das Nuf anwesend war. Aber als Blogleser hat man eben weder die Stimmen noch die Gesichter dazu. Naja. Beim nächsten Mal vielleicht 😉

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Das Gruppenfoto ist von Rene Weides.

Toll wars! Wir haben gleich für nächstes Jahr wieder ein Nähcamp eingeplant, wieder ohne Kinder 🙂

 

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